Schritt für Schritt: Gefährdungen analysieren und Beteiligung erhöhen

Schritt 1: Partizipationskompetenz weiterentwickeln

Der erste Schritt dient der Bestandsaufnahme der wesentlichen Problemstellungen und Strukturen und der Arbeit an den Voraussetzungen partizipativer Präventionsprozesse. Unter dem Stichwort "Beteiligung lernen" werden durch Beratung, Schulung und Information die Partizipationskompetenzen aller Beteiligter erhöht.

Schritt 2: Gefährdungen/Salutogene Potentiale analysieren

Dazu werden die Verfahren und Instrumente einer Ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung so (weiter-)entwickelt, dass sie ohne oder nur mit einem geringen Bedarf an externem Know-How die regelmäßige Analyse von Belastungen und Ressourcen erlauben. Im Idealfall sind Erhebungs- und Auswertungsinstrumente so zugeschnitten, dass sie von Beschäftigten selbst, von Führungskräften und/oder betrieblichen Beauftragten mit relativ geringem Aufwand angewendet werden können. Die Leitidee dabei ist: Mit wissenschaftlichen Methoden zu von Nicht-Wissenschaftlern bedienbaren Verfahren zu kommen.

Schritt 3: Partizipative Beurteilung und Entwicklung von Maßnahmen

In einem dritten Schritt geht es darum, die Analyseergebnisse partizipativ, d.h. von den Beschäftigten selbst und/oder gemeinsam von Beschäftigten, Führungskräften, betrieblichen Beauftragten, auszuwerten. Ursache und Art von Gefährdungen oder Ressourcen sind zu beurteilen, Gestaltungsvorschläge zu erarbeiten und konkrete Maßnahmen abzuleiten. PARGEMA erarbeitet hierzu bspw. Auswertungs- und Beurteilungsverfahren und Verfahrensvorschläge.

Schritt 4: Umsetzung in Institutionen und Akteurskonstellationen

Daraufhin erfolgt im Idealfall die Umsetzungen in konkrete Maßnahmen bzw. in betriebliche Institutionen. Das können Maßnahmen zur Arbeits- oder Organisationsgestaltung (z.B. Arbeitszeitorganisation, Kundenschnittstelle etc.) ebenso sein wie die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die sich mit speziellen Aufgabenstellungen befasst. PARGEMA berät, unterstützt und begeleitet diesen Schritt.

Gestaltungsschritt 5:

Der letzte Schritt, die (Selbst-)Prüfung von Wirkung und Nachhaltigkeit, ist zugleich Ausgangspunkt einer neuen Runde auf der "Präventionsspirale". Von allen Beteiligten werden die Verbesserungen überprüft und die Ausgangsprobleme definiert, die dann wiederum den Analyse-, Beurteilungs- und Gestaltungsbedarf des nächsten Zyklus bestimmen. PARGEMA entwickelt dazu Verfahren und Instrumente der (Selbst-)Evaluation (etwa Fragebögen).